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  Buddhismus Grundbegriffe | Karma-Kagyü-Linie | Unsere Lehrer

 
  Tausendjährige Geschichte: Die Karma-Kagyü-Linie

Unsere Zentren stehen in der Tradition der Karma-Kagyü-Linie, eine der großen buddhistischen Schulen des Diamantwegs. Als Linie der direkten mündlichen Übertragung legt sie besonderen Wert auf Meditation und die unmittelbare Verwirklichung der Natur des Geistes durch die Übertragung des Lehrers.

Die Karma-Kagyü-Linie findet ihren Ursprung beim historischen Buddha und entwickelte sich zu einem praktischen Erleuchtungsweg in Indien und Tibet. Vor 1000 Jahren gestalteten bedeutende Mahasiddhas wie Naropa und Maitripa sowie die bekannten Yogis Marpa und Milarepa die Linie als eine lebensnahe Laienbewegung. Gampopa entwickelte kurz danach sein Klosterwesen.


S.H. der 16. Karmapa
Rangjung Rigpe Dorje
 
   
Die Karmapas
 

S.H. der 16. Karmapa
Seit dem 12.Jahrhundert hat die ununterbrochene Reihe der Karmapa-Wiedergeburten die Linie lebendig und kraftvoll gehalten. Karmapa gilt als erster bewusst wiedergeborener Lama Tibets. Nach seiner vollen Verwirklichung stand er bereits Buddha Shakyamuni vor mehr als 2500 Jahren als "Liebevolle Augen" (tib. "Chenresig") zur Seite.  
Unser wichtigster westlicher Lehrer, Lama Ole Nydahl, hat in den letzten 30 Jahren im Auftrag des 16. Karmapas den Diamantweg-Buddhismus in den Westen gebracht. Dieser verstarb 1981 in Chicago. Heute ist S.H. der 17. Karmapa Thaye Dorje spirituelles Oberhaupt der Linie.
 
 

S.H. der 17. Karmapa Trinlay Thaye Dorje
und Lama Ole Nydal
Der Diamantweg-Buddhismus im Westen

Rund 600 buddhistische Zentren der Karma-Kagyü-Linie wurden seit 1972 von Lama Ole Nydahl im Auftrag des 16. Karmapa gegründet. Im deutschsprachigen Raum gibt es allein ca. 140 Gruppen, deren Mitglieder auf der Grundlage von Freundschaft und Idealismus ehrenamtlich mithelfen. Inzwischen gibt es auch viele Schüler, die in Lama Oles Auftrag als sog. Reiselehrer rund um die Welt unterrichten.

Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. In anderen Ländern Europas ist der Buddhismus bereits eine staatlich anerkannte Religion, wie z.B. in Österreich, Polen, Dänemark und neuerdings auch in Kroatien und Griechenland.

Bedeutend für die westliche Welt ist, dass die Karma-Kagyü-Zentren östlich des Rheins einen Laien- und Verwirklicher-Weg (Diamantweg-Buddhismus) lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbstständigkeit in der heutigen Welt zielt.

Inhaltlich steht er auf drei Säulen: Überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation und Wege zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen. So macht der Diamantweg die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdecken und zu entfalten.

 
 
   
 

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