|
Rund 600 buddhistische Zentren der Karma-Kagyü-Linie wurden
seit 1972 von Lama Ole Nydahl im Auftrag des 16. Karmapa gegründet.
Im deutschsprachigen Raum gibt es allein ca. 140 Gruppen, deren
Mitglieder auf der Grundlage von Freundschaft und Idealismus ehrenamtlich
mithelfen. Inzwischen gibt es auch viele Schüler, die in
Lama Oles Auftrag als sog. Reiselehrer rund um die Welt unterrichten.
Die Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als
gemeinnützige Vereine anerkannt. In anderen Ländern
Europas ist der Buddhismus bereits eine staatlich anerkannte Religion,
wie z.B. in Österreich, Polen, Dänemark und neuerdings
auch in Kroatien und Griechenland.
Bedeutend für die westliche Welt
ist, dass die Karma-Kagyü-Zentren östlich des Rheins
einen Laien-
und Verwirklicher-Weg (Diamantweg-Buddhismus)
lehren, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbstständigkeit
in der heutigen Welt zielt.
Inhaltlich steht er auf drei Säulen:
Überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation
und Wege zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen. So macht
der Diamantweg die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt
zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten
aller Wesen zu entdecken und zu entfalten.
|